Jahresrückblick für Jagd und Natur: März 2017

Waffenrecht im fokus, Landwirt rettet joggerin und ein klares forschungs-ja zur jagd – das war der märz bei outfox-world!

Wildschwein kreuzt Waldweg

Foto: Benedikt Füchter

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben für Sie noch einmal einen Blick zurückgeworfen, um die bewegendsten, spannendsten und skurrilsten Geschichten des Jahres zusammenzutragen. In zwölf Teilen fassen wir Ihnen das Jahr 2017 zusammen.

Beim Waffenrecht bleiben die Grünen einsam

Im Bundestag gibt es klare Fronten: Union und Sozialdemokraten stehen geschlossen zum Regierungsentwurf für eine gemäßigte Waffenrechtsnovelle. Die Grünen, die es gern viel „schärfer“ hätten, bekommen nicht einmal die volle Unterstützung der Linkspartei und scheitern auf ganzer Linie.

Alles zur Debatte und den weltfremden Forderungen der Grünen können Sie hier noch einmal nachlesen.

Landwirt rettet Joggerin vor scheulosem Wolf

Das ist noch mal gut gegangen: In der Lüneburger Heide bringt sich eine Nordic-Walkerin vor einem Wolf in Sicherheit, indem sie sich auf den Trecker eines vorbeikommenden Landwirts rettet. Der Mann filmt das Ereignis, ruft der verängstigten Frau Hinweise zu und versucht, den offenbar scheulosen Wolf mit Geschrei zu vertreiben.

Die ganze Geschichte mitsamt dem Video des Vorfalls finden Sie hier.

Sauen verhungern im Schutzgebiet

In der Mark Brandenburg geschieht ein biologisches Wunder: Ausgerechnet in Heinz Sielmanns „Naturlandschaft Döberitzer Heide“ vermehren sich die Sauen wie verrückt. Obwohl dort nicht gejagt wird – oder doch gerade deswegen? Das Totschlag-Argument mancher Tierschützer, dass erst die Jagd die Schwarzwild-Bestände explodieren lässt, entlarvt sich als voll daneben.

Hintergründe hierzu gibt es hier zum Nochmal-Nachlesen.

EU-Parlament verschärft das Waffenrecht

EU-Parlament

Das Europäische Parlament stimmt der neuen EU-Feuerwaffenrichtlinie mit 491 zu 178 Stimmen zu (bei 28 Enthaltungen). Die Verschärfung der Vorschriften wurde zuvor monatelang intensiv diskutiert. Der Deutsche Jagdverband kritisierte beispielsweise, dass die geplanten Änderungen lediglich gesetzestreue Bürger träfen. Die FDP verbreitet am Tag der Entscheidung ein Zitat ihres Vorsitzenden Christian Lindner: „Terrorismus bekämpft man nicht, indem man Sportschützen und Jäger schikaniert.“

Die vollständige Nachricht zu der Entscheidung gibt es hier.

Forschungsergebnis: Ohne Jagd geht es nicht

Beim Schwarzwild ist eine Bestandsregulierung alternativlos. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt der Universität Rostock. Klares Fazit der auf fünf Jahre angelegten Studie: Eine kontinuierliche Bejagung ist zwingend notwendig, um des Wildschweinproblems in den Städten Herr zu werden.

Die Details zu dem aufwendigen Projekt finden Sie hier.

Mecklenburg-Vorpommern genehmigt Schalldämpfer

Unabhängig davon, ob eine Hörschädigung vorliegt oder nicht, können Jäger in Mecklenburg-Vorpommern aus Gründen des Gesundheitsschutzes Schalldämpfer nutzen. Innenminister Lorenz Caffier verschickt einen entsprechenden Erlass an die Waffenbehörde des Bundeslandes. Im Laufe des Jahres genehmigen gleich mehrere weitere Bundesländer den Einsatz von Schalldämpfer, darunter NRW, Sachsen und Niedersachsen.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht noch einmal nach.

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