Jahresrückblick für Jagd und Natur: Februar 2017

Linke fordern WildBret-Spende, Tierschützer empfiehlt Fuchspelz und fischereiverband rechnet mit peta ab – das war der Februar bei Outfox-world!

Angler

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben für Sie noch einmal einen Blick zurückgeworfen, um die bewegendsten, spannendsten und skurrilsten Geschichten des Jahres zusammenzutragen. In zwölf Teilen fassen wir Ihnen das Jahr 2017 zusammen.

DJV zeigt Peta an

Der Deutsche Jagdverband (DJV) zeigt Anfang Februar die Tierrechtsorganisation Peta an, unter anderem wegen falscher Verdächtigung. Dem DJV zufolge soll Peta im Jahr 2016 bundesweit mindestens 16 Strafanzeigen gegen ordnungsgemäß durchgeführte Jagden erstattet haben. Mit einer haltlosen Begründung: Es läge kein vernünftiger Grund für die Jagd vor. Zu einer Anklage oder gar einer Verurteilung kam es nie – daher reicht es dem DJV und er erstattet seinerseits Anzeige.

Hier finden Sie die vollständige Nachricht zum Nachlesen.

Jagdszenen aus dem Burgenland

Die härtesten Schlachten gegen Jagd und Jäger werden seit Jahren in Österreich geschlagen. Steilvorlagen liefert den Jagdgegnern wie etwa dem „Verein gegen Tierfarbriken“ immer wieder ein Gutsbesitzer aus dem Burgenland. Die Jagdpraktiken auf seiner 2300 Hektar großen Eigenjagd sorgen regelmäßig für Aufsehen – und die Medien drucken und senden kritiklos alles, was Gegner der Jagd ihnen herüberreichen.

Ausführliche Hintergründe zum Thema finden Sie hier.

Die Linke: Jäger sollen Wildbret spenden

Wildbret

Foto: Alexander Küper

Beim Kreisverband der Linkspartei im niedersächsischen Rotenburg (Wümme) kommt man im Februar auf eine Idee: Jäger sollten 70 Prozent ihres Wildbrets an Bedürftige spenden, das fordern die Linken. Ihre Begründung: Wild sei schließlich ein „geldwerter Vorteil“ der Jäger, zum Ausgleich müssten diese andere Menschen mit „Frischfleisch“ versorgen.

Die komplette News finden Sie hier, einen Kommentar zum Thema gibt es in unseren Blog.

Angel-AG-Kampagne: Fischereiverband rechnet mit Peta ab

Die Kampagne, die die Tierrechtler von Peta gegen Angel-AGs an deutschen Schulen führen, empört unter anderem den Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V. Der Organisation gehe es weniger um das Tierwohl als vielmehr um „das Propagieren eines dogmatischen Veganismus“, erklärt der Verband. Weiter heißt es: Offenbar sollten die Menschen nach den Vorstellungen der Peta-Aktivisten immer weiter von der Natur entfremdet werden, damit ihnen in ein paar Jahren niemand mehr fachlich Fundiertes entgegensetzen könne.

Lesen Sie die vollständige Stellungnahme des Verbands hier.

Tierschützer empfiehlt Fuchspelz

Diese Nachricht aus der Schweiz sorgt für Überraschung: Heinz Lienhard, seines Zeichens Präsident des Schweizer Tierschutzverbands, ruft in einem Interview zum Kauf von Pelzen aus heimischer Jagd auf: „Es scheint mir vernünftig, wenn das Fell dieser Tiere weiterverwendet wird.“ Wenn die Menschen trotz intensiver Aufklärung über unsägliche Tierhaltung – etwa in Asien – weiterhin Pelzkragen lieben, sei es nicht sinnvoll, dass zugleich der Pelz einheimischer Füchse zum Ladenhüter werde.

Die komplette Geschichte gibt es hier zum Nachlesen für Sie.

Hier finden Sie unsere weiteren Monatsrückblicke:
Januar 2017: Mediale Jäger-Hetze, heftige Kritik an Peta und ein Brief an den Jäger-Nachwuchs

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