Lada zieht sich aus Westeuropa zurück

Aufgrund der EU-Abgasvorschriften blüht den Fans von Geländewagen das Ende einer Legende. Lada kann die neuen, verschärften Vorschriften nicht erfüllen und stoppt den Export von Automobilen – zumindest vorerst.

Lada Niva 4x4 im Gelände

Foto: Lada.ru

Klein, robust und uneingeschränkt geländetauglich: Mit dem Lada Niva 4x4 gelang es dem russischen Hersteller Awtowaz sich eine treue Fangemeinde zu erschließen. Die muss sich nun nach neuen Lasteseln umsehen, denn Lada beendet den Export nach Westeuropa gegen Ende des Jahres. Wie autobild.de berichtet, sind die verschärften EU-Abgasvorschriften die Ursache, denen der Hersteller nicht mehr entsprechen kann.

Der deutsche Importeur Lada Automobile hat für das laufende Jahr noch 2.500 Fahrzeuge geordert und damit laut eines Firmensprechers „die Geschäfte bis ins erste Quartal 2020 gesichert“. Gleichzeitig plane das Unternehmen weiterhin den Import der Fahrzeuge in Kleinserie, die anschließend in Deutschland umgerüstet würden. Gewährleistungs- und Garantieansprüche sowie die Ersatzteilversorgung blieben vom Exportende unberührt. 

Der Importeur betont, dass dieses Ende nur vorübergehend sei, eine Rückkehr in den europäischen Markt werde angestrebt – dann mit angepasster Motortechnik. Und vielleicht mit einem ganz neuen Lada Niva, der im vergangenen Herbst als Studie enthüllt wurde und für viel Aufsehen gesorgt hat (wir berichteten).

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