Heißer Tipp vom Fleischer-Magazin

Das hören Jäger gern: Das Fachmagazin „Fleischwirtschaft“ ermuntert Deutschlands Metzger, mehr Wildfleisch ins Sortiment zu nehmen. Auch für mehr Tierwohl, das den Verbrauchern immer mehr am Herzen liegt.

Wildschweinblätter mit Gemüse und Kräutern

Wildschweinblätter mit Gemüse und Kräutern. Fotos: mlz

Für die Zeitschrift ist klar, dass Wildbret alle Möglichkeiten bietet, um die Kundschaft der Fleischer mit Spezialitäten aus der jeweiligen Region zu bedienen: „Noch schöner, noch direkter in der Kommunikation mit den Kunden, wird das Angebot, wenn die Metzger das Wild aus den umliegenden Revieren anbieten.“

Besonders überzeugend sei es, wenn Metzger selbst auf die Jagd gehen: Die „Fleischwirtschaft“ stellt dazu ausführlich ein Jäger-Duo aus dem württembergischen Waibstadt vor. Vater und Sohn stehen nicht nur gemeinsam an der Theke, sondern sind auch Partner im Revier. Keine absolute Seltenheit – sogar in Großstädten gibt es solche Metzger mit eigener Jagd.

Wildschwein nach der Jagd im Zerwirkraum

Wildschwein frisch nach der Jagd im Zerwirkraum.

Dankenswerterweise erinnert das Fachblatt auch an die Verantwortung der Verbraucher. Die massenhafte Schwarzwildvermehrung durch Energiepflanzenanbau und die Schweinepest-Bekämpfung bringen viel Wildbret auf den Markt, das als wertvolles Lebensmittel mehr Käufer finden muss.

So schreibt das Blatt: „Die stressfreie Art des Lebens und Sterbens von Wildtieren macht sich nicht zuletzt auch in der Qualität des Fleischs bemerkbar. Und das ist eine großartige Ausgangsbedingung für jeden Handwerksmetzger.“

Gerade für Familienbetriebe, heißt es weiter, biete die Wildvermarktung große Chancen: „Hier kommt nicht zuletzt auch der Handwerksmetzger ins Spiel, der mit Veredelung auf höchstem Niveau das Wildfleisch den Kunden noch schmackhafter machen kann.“

Eine Argumentationshilfe für das Kundengespräch mit Jagdgegnern gibt es noch obendrauf: „In der gesamten Tierwohl-Debatte haben schließlich die Wildtiere die besten Rahmenbedingungen. Das Leben in Freiheit ist frei von den Beschränkungen der Zucht- und Mastanlagen. Und wenn der Jäger sein Handwerk versteht, hat das Tier im wahrsten Sinne des Wortes nicht mal den Schuss gehört, der es dann zur Strecke bringt.“

Aus unserem Outfox-World Shop
Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!