BaWü: Wolf eindeutig bestätigt und identifiziert

Gen-Analyse zum Wolfsverdacht im Südschwarzwald

Der Rüde „GW1129m“ aus dem Schneverdinger Rudel wurde erstmals vor einem guten Jahr in Niedersachen identifiziert (Beispielbild: Marcel Langthim)

Der Rüde „GW1129m“ aus dem Schneverdinger Rudel wurde erstmals vor einem guten Jahr in Niedersachen identifiziert (Beispielbild: Marcel Langthim)

Dem Senckenberg-Institut ist es gelungen, anhand einer Losungsanalyse nachzuweisen, dass sich Ende des vergangenen Jahres ein Wolf im Landkreis Waldshut aufgehalten hat. Die Losung war am 27.11. in Grafenhausen gefunden worden.

Die Wissenschaftler des Instituts konnten auch herausfinden, dass es sich um einen Rüden aus dem so genannten Schneverdinger Rudel handelt. Der Wolf wurde erstmals vor einem guten Jahr in Niedersachen identifiziert. Seine Bezeichnung lautet GW1129m.

Ob das Tier sich noch immer im Südschwarzwald aufhält oder weitergewandert ist, lässt sich nicht sagen.

Der bisher letzte Nachweis eines Wolfes in der Region ist ein Bild, das am 23. Dezember 2019 bei Ühlingen-Birkendorf aufgenommen wurde. Erstmals seit längerer Zeit wurde ein Wolf im Südschwarzwald im Juli vergangenen Jahres auf einem Fotofallenbild zweifelsfrei identifiziert.

Der Landkreis Waldshut liegt außerhalb der sogenannten „Förderkulisse Wolfsprävention“ im Nordschwarzwald. Dort kann der Rüde GW852m seit rund zwei Jahren immer wieder nachgewiesen werden.

Das Umweltministerium hat die Nutztierhalterverbände und die FVA die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vom 07. Februar 2020, Stuttgart

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